D 37 [Die Advokaten] (op. 74)
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| Signature: | MH 34 |
| Title: | [Die Advokaten] |
| Head title: | ohne Kopftitel |
| Text incipit: | Mein Herr, ich komm, mich anzufragen |
| Persons involved: | Fischer, Anton (1778-1808) (Text author) Rustenfeld, Eduard von (Baron Engelhart) (Text author) |
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| investigated date: | Spring 1827 |
| Period of origin: | 1st quarter 1827 to 2nd quarter 1827 |
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| Kind of issue: | piano score |
| Type of document: | incompletely, final stage |
| Genre: | other vocal music --> trios (vocal) |
| Instrumentation: | 3 voices |
| bass piano tenor I tenor II | |
| Text language: | german |
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| Watermarks: | 43 |
| Material for writing down: | Ink black-brown |
| Paper for writing onto: | Paper grey |
| Height and width (in cm): | 31,9 x 24,4 (24,2 x 20,6); 31,6 x 24,8 (24,2 x 20,6) |
| Format: | landscape 4° |
| Pages: | 5 sheet. (10 p.) |
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| Text by Schubert: | 1. Advocat: Mein Herr, ich komm' mich anzufragen, Ob denn der Herr Sempronius Schon die Expensen abgetragen, Die er an mich bezahlen muß. 2. Advocat: Noch hab' ich nichts von ihm bekommen, Doch kommt er heute selbst zu mir, Da soll er uns nicht mehr entkommen, Ich bitt', erwarten sie ihn hier. 1. Advocat: Die Expenses zu saldiren Ist der Partheien erste Pflicht. 2. Advocat: Sonst geht es neu an's Prozessiren Und das behagt den meisten nicht. Beide Advocaten: O Justitia praestantissima, Die, wenn sie manchem bitter ist, Doch der Doktoren nie vergißt. 2. Advocat: Jetzt trinken wir ein Gläschen Wein, Doch still, man klopft, Wer ist's? herein! Sempronius: Ich bin der Herr Sempronius, Komm gred' vom Land herein, Die Reise machte ich zu Fuß, Ich muß wohl sparsam sein, Denn ich hab's leider auch probiert, Und hab' ein Weilchen prozessiert. Beide Advocaten: Mein Herr, wir suppliciren, Die Nota zu saldiren. Sempronius: Ei, ei, Geduld, ich weiß es wohl, Daß ich die Zech' bezahlen soll, Nur eine Auskunft möcht' ich gern Von ihnen, meine Herrn. Beide Advocaten: Sehr wohl, sehr wohl, doch dies Colloquium Heißt bei uns ein Consilium Und kommt ins Expensarium. Sempronius: Der Zucker und Kaffee, Die Lämmer und das Reh, Schmalz, Butter, Mehl und Eier, Rosoglio und Tokayer, Und Was ich sonst darneben In's Haus hab' hergegeben, Das rechnet man doch auch mit ein. Beide Advocaten: Nein, nein, nein Das ist ein Honorarium, G'hört nicht in's Expensarium, Davon spricht uns der Richter frei, Motiva, Motiva sind bei der Kanzlei. Sempronius: Ei, ei, ei! Beide Advocaten: Wir lassen keinen Groschen fahren, Der Himmel wolle uns bewahren, Denn uns're Müh' ist nicht gering, Fiat Justita. Sempronius: Kling, kling, kling. Alle: O Justitia praestantissima, Kling, kling, kling. Welche schöne Harmonie, Kling, kling, kling. Welche schöne Harmonie, Allgemein bezaubert sie, Von ihrem Reiz bleibt Niemand frei, Motiva sind bei der Kanzlei, Kling, kling, kling. |
| Footnotes: | Printers copy for the edition of Diabelli in May 1827 |
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| Collection: | Wienbibliothek im Rathaus |
| Previous owner: | Dumba, Nicolaus, Henrici, Ernst Karl |
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| Digital Reproduction | Format TIF, printing quality 300 dpi, delivery as files on a CD-ROM (more Informations) |